
Deutschland-Stack als Game Changer? Neue VITAKO aktuell 01/2026 analysiert die Architektur der digitalen Verwaltung
02 März '26 |
Mit der Ausgabe 01/2026 richtet sich die VITAKO aktuell an alle, die die digitale Verwaltung in Bund, Ländern und Kommunen strategisch gestalten – und stellt den Deutschland-Stack als mögliches „Betriebssystem“ der öffentlichen IT-Infrastruktur in den Mittelpunkt. Die Ausgabe beleuchtet Chancen, Risiken und praktische Anforderungen des Vorhabens und zeigt, welche Weichen jetzt gestellt werden müssen, damit der Stack in den Kommunen tatsächlich ankommt.
- Im Leitartikel „Schaut auf die Deutsche Verwaltungscloud!“ zeigt VITAKO Vorstandsvorsitzender Sören Kuhn, welche Rolle die Deutsche Verwaltungscloud (DVC) als Basisinfrastruktur für den Deutschland-Stack spielen kann.
- Bundesperspektive: Der D-Stack als Betriebssystem: In ihrem Gastbeitrag „Der Deutschland-Stack als Betriebssystem“ erläutert Christina Decker, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, wie der Bund das Vorhaben bis 2028 ausgestalten will. Sie beschreibt, welche Elemente des Stacks – von einer einheitlichen Betriebsinfrastruktur über standardisierte Bereitstellungsmechanismen bis hin zu nachnutzbaren Basisdiensten – bereits definiert sind und welche nächsten Schritte auf dem Weg zu einer gemeinsamen IT-Architektur geplant sind.
- Reportage aus der Praxis: Die Reportage „Digitale Verwaltung neu denken“ fragt, ob und wie der Deutschland-Stack die zersplitterte Landschaft der Verwaltungs-IT tatsächlich ordnen und Kommunen entlasten kann. Die drei Expertinnen und Experten Simone Conrad (govdigital), Hartje Bruns (Governikus) und Dr. Rolf Beyer (AKDB) schildern, wie zentrale Basisdienste, rechtssichere Betriebsmodelle und differenzierte Zentralisierungskonzepte aussehen müssen, um kommunale Ressourcen zu schonen und gleichzeitig Vielfalt zu ermöglichen. Die Beiträge machen deutlich, dass vorhandene Dienste und Komponenten integriert werden müssen, statt neue Parallelstrukturen aufzubauen.
- Im Gastbeitrag „Worauf es jetzt ankommt“ ordnet Thilak Mahendran (Agora Digitale Transformation) den Deutschland-Stack aus wissenschaftlicher Perspektive ein. Er beschreibt, warum frühere Großprojekte häufig Mehrarbeit in den Kommunen erzeugt haben und welche Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen, damit der D-Stack den Wandel zu einer plattformbasierten Verwaltung wirklich vorantreibt.
- Ergänzend dazu kommen in zwei Interviews zentrale Stimmen zu Wort: Die rheinland-pfälzische Digitalministerin Dörte Schall sowie Dataport-Vorstandsvorsitzender Dr. Johann Bizer bewerten Chancen, Fallstricke und Erfolgsfaktoren des Deutschland-Stacks für digitale Souveränität und kommunale Umsetzung.
Mit der VA 01/2026 bündelt VITAKO strategische Perspektiven, Praxiseinordnungen und kritische Stimmen rund um den Deutschland-Stack – von der Verwaltungscloud über Basisdienste bis hin zu Governance-Fragen. Die Ausgabe zeigt, wie aus Architekturkonzepten eine tragfähige, kommunal nutzbare digitale Verwaltungsinfrastruktur werden kann.
Hier geht es zum .pdf der neuen Ausgabe der VITAKO aktuell 01/2026.

